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 Alternativmedizin oder Schulmedizin?

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Silas
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BeitragThema: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 10:05 am

Worauf verlasst ihr euch,wenn ihr mal krank seid?

Ich für meinen Teil mißtraue schon seit längerem Ärzten und gehe seit Jahren schon zu einer Heilpraktikerin.Sie war die Einzige die mir helfen konnte,als ich vor 5 Jahren die Borreliose bekam,wo Ärzte mich mit Elektroschocks,Penicillin und Schmerztabletten quälen zu müssen.Seitdem war ich auch bei keinem normalen Arzt mehr.
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 10:27 am

Ich misstraue der Schulmedizin nicht per se. Nur bei chronischen und psychosomatisch verursachen Krankheiten sind sie ja relativ hilflos. Da, denke ich, können alternative Therapien besser helfen. Weil die Krankheitsursache oft so tief sitzt, dass man da mit reiner Symptombekämpfung auf keinen Fall ran kommt.

Aber wenn ich mir das Bein brech oder ne Wundinfektion hab, dann brauch ich nen Gips und auch mal Antibiotika.

Gar nicht mehr zu einem Arzt zu gehen, halte ich für eine relativ schlechte Idee, nicht böse sein. Und nicht jeder schulmedizinisch ausgebildete Arzt ist ein Idiot. Und nicht jeder Heilpraktiker ein Genie.

Im Prinzip ist es eh nebensächlich, glaub ich, zu wem man geht, wenn man nur den Willen hat, wieder gesund zu werden. Wenn der fehlt, kann einem keinen helfen. Ich glaube, Medizin (egal ob Schul- oder Alternativ-) ist nur Hilfe zur Selbstheilung. Mehr als unterstützen geht nicht, wieder gesund werden müssen der eigene Körper und der eigene Geist, das kann niemand anderer für einen erledigen.


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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 11:14 am

Zitat :
Aber wenn ich mir das Bein brech oder ne Wundinfektion hab, dann brauch ich nen Gips und auch mal Antibiotika.

Dann ja.Aber Penicillin ist oftmals wenn jemand krank ist das,was man immer kriegt,wenn ihnen nix mehr dazu einfällt.Und irgendwann ist man dagegen immun,schleppt Erkältungen oder Nierenentzündungen beispielsweise mit sich rum und es wird chronisch oder noch schlimmer.Und dann?

Sowas könnte man verhindern wenn man vernünftig behandeln und auch den psychischen Aspekt mit einbeziehen würde.Ganzheitlich heilen.

Zitat :
Gar nicht mehr zu einem Arzt zu gehen, halte ich für eine relativ schlechte Idee, nicht böse sein. Und nicht jeder schulmedizinisch ausgebildete Arzt ist ein Idiot. Und nicht jeder Heilpraktiker ein Genie.

Du kennst meine Geschichte ;)

Und früher gab es auch keine Ärzte,die mit Penicillin und Schmerzmitteln um sich geworfen haben.Die Menschen haben sich gut zu helfen gewusst mit dem was die Natur zu bieten hat - Heilpflanzen stehen ja nicht umsonst am Wegrand rum.Jetzt mal ganz bösartig gesagt.

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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 12:13 pm

Silas, brauchen wir uns ja nicht drüber streiten, wir kennen unsere gegenseitige Geschichte, ja ;) ich sag nur Migräne und Heuschnupf... Hug

Aber früher wär ich jetzt ein Krüppel, schau, und könnte wahrscheinlich nicht mehr richtig laufen, oder gar nicht mehr, und wäre vielleicht schon verhungert oder man hätt mich irgendwo ausgesetzt - denn mit den früheren Methoden könnt man meinen an vielen, vielen Stellen gebrochenen Fuß nicht so toll zusammensetzen, und um die Schmerzmittel damals war ich auch verdammt froh.

Und um das Fehlen bestimmter Infektionskrankheiten wie Kinderlähmung bei uns ist es auch nicht schade...

Ich seh das recht ideologiearm. Was hilft, hilft. Naturheilkunde und Schulmedizin haben beide ihre Berechtigung, und ihre Anwendungsbereiche.

Und, wie oben schon gesagt: Gesundwerden muss man selbst. Der Heiler/die Heilerin kann das nur unterstützen, aber nicht "machen". Meine Meinung.

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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 1:16 pm

Zitat :
Silas, brauchen wir uns ja nicht drüber streiten, wir kennen unsere gegenseitige Geschichte, ja ich sag nur Migräne und Heuschnupf...

Hug

Zitat :
Ich seh das recht ideologiearm. Was hilft, hilft. Naturheilkunde und Schulmedizin haben beide ihre Berechtigung, und ihre Anwendungsbereiche.

Hab ja auch nicht gegenteiliges behauptet.Nur in einer Zeit in der Kranksein quasi "verpönt" ist,weil man Gefahr läuft,seinen Arbeitsplatz zu verlieren,werden chemische Mittel praktisch mißbraucht und der Arztbesuch ist wenn überhaupt für die meisten nur obligatorisch,um sich Schmerzmittel aufschreiben zu lassen,mit denen man dann schön seinen Schmerz ausschalten kann anstatt sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen.

Denn Schmerz ist ja ein Signal des Körpers,dass was nicht stimmt.Mir z.B halfen Schmerzmittel nie,weil ich einfach nicht unterdrücken und ignorieren sollte,dass ich ein ernstes Problem habe.Und das haben viele andere Menschen auch.Aber sie sehen Krankheiten als persönliche Strafen oder als Feind.Und das ist nicht richtig.

Ach du weißt,ich könnte mich da stundenlang drüber auslassen Verlegen
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 2:36 pm

Na da mach ich doch auch mit *grins*: wenn Du Dir das Bein brichst, gehst Du zum Arzt, und machst eine Symptombehandlung - Bein schienen und gipsen.
Aber ne Heilbehandlung ist das noch lange nicht. Ich würde mir ja spontan die Frage stellen, warum Du Dir das Bein gebrochen hast. Und ich persönlich habe den Eindruck, daß die Heilung auf der psychischen Ebene geschied.
Weil Krankheit ein seelisches Ungleichgewicht ist. Und wenn Dein Körper Dir erst durch einen Beinbruch etwas sagen kann, ist es notwendig, viel früher die Zeichen Deines Körpers wahrzunehmen und anzuerkennen.

Mit herzlichem Gruß Jane in the Green
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 3:20 pm

Klar, Jane... ^^ weiß ich doch. Ich bin dann ja auch drei Monate im Bett gelegen und hab mich dann von meinem Lebensgefährten getrennt, dann war's ja auch zu was nutze. :D

Aber ich bin trotzdem froh, dass das Bein wieder ordentlich zusammengeflickt wurde und ich genug Schmerzmittel hatte, damit ich nicht aus dem Fenster springen musste...

Das eine schließt doch das andere nicht aus Lol
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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 4:03 pm

@Jane: Seh ich genauso Nick

Und bei einem Beinbruch z.B ist es ja eh was anderes.Ein Beinbruch ist ein Unfall.Und Knochen wachsen wieder zusammen.Sicher,ohne Schmerzmittel ist das kaum auszuhalten und es ist okay,dann welche zu nehmen.Wobei man da auch mit Mitteln wie Arnika in Globuliform was tun könnte zur Schmerzlinderung.

Nur wenn ich meinetwegen Nierenentzündungen ohne Ende habe,dann nutzt es wie gesagt nichts,tausendmal Antibiotika zu schlucken oder mit Schmerzmitteln zu unterdrücken,sondern man muss der seelischen Ursache auf den Grund gehen.

Denn im Gegensatz zu einem Unfall,der schon das Äußerste ist und meist eher dann kommt wenn man wirklich nichtmehr anders in der Lage ist,zu verstehen,sind Krankheiten ja wiederkehrend und oft langwierig.Und wenn man daraus dass man immerwieder ein und dieselbe Beschwerde hat nicht lernt,kommt es irgendwann meist schlimmer,bis man begreift - das äußert sich dann in Unfällen oder schweren Krankheiten wie Krebs,Tumoren u.Ä.

So denke ich mir das zumindest Cents
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Do Sep 02, 2010 5:52 pm

Da würd ich aber bisschen vorsichtig sein, denn mit dieser Einstellung sagst du ja quasi zu Leuten, die Krebs kriegen oder einen Unfall hatten, "selbst schuld, hättste halt (dich anders verhalten, eine andere Einstellung gehabt...)". Es gibt nicht für alles eine seelische Ursache und manches ist einfach auch ein fieser Schicksalsschlag - ohne dass der Betreffende es durch Fehlverhalten hervorgerufen hat. Es wäre wirklich arrogant, das zu behaupten. Das geht fast schon in Richtung "Gottes Strafe", nur halt die Eso-Schiene. Aber das glaub ich willst du damit nicht sagen, ich weiß ja was du meinst.

Was Globuli zur Schmerzlinderung betrifft, nachoperative Schmerzen - sorry. Da müssen Opiate u.ä. her, die im übrigen auch auf pflanzlichen Stoffen beruhen.

Und die Leute hatten früher genauso schon Unfälle und das hat auch eine traditionelle Medizin nicht verhindern können. Die Chirurgie gab es ebenso schon früher, bereits in der Steinzeit wurden chirurgische Eingriffe durchgeführt. Das läuft heutzutage unter "Schulmedizin" - aber ist es eigentlich so gar nicht. Es ist einfach die Möglichkeit, Menschen zu helfen.

Ich trenne das gar nicht so in zwei Welten. Ich finde, Naturheilkunde und moderne Medizin sollten viel enger zusammenarbeiten und ihre Vertreter sich nicht dauernd gegenseitig belauern und behacken.

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natrix



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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Sa Sep 04, 2010 11:48 pm

Ich glaube, ihr zwei habt gar keine so extrem gegensätzlichen Ansichten. Was Globuli als Schmerzmittel u. ä. betrifft, glaube ich, dass Menschen einfach verschieden sind: Wer glauben kann, dass die Kügelchen seinen Schmerz abschalten werden, dem wird das sicherlich gelingen, wer eher an große weiße Schmerztabletten oder Opiate glaubt, wird wohl mit diesen erfolgreich sein und wer meint, er kann sein eigenes Schmerzempfinden selbst beeinflussen, wird dies mit einiger Übung sicherlich auch schaffen.

Was die Eigenverantwortung für Krebs, Tumore & Co betrifft, geht es meines Erachtens keinesfalls um irgendwelche Schuldzuweisungen, nur um sinnvolle -vielleicht hilfreiche- Ursachenforschung. Aber Du hast natürlich Recht, Katherine, dass man vorsichtig sein sollte, niemandem zu Nahe zu treten, indem man pauschalisierend sagt, es läge nur am Verhalten.

Ich selbst gehe mir recht selten medizinische Hilfe holen, habe aber keinerlei grundsätzliche Scheu, Schulmediziner oder Heilpraktiker aufzusuchen. In beiden Fällen kommt es darauf an, ob ich ihnen und ihren Fähigkeiten vertrauen kann oder nicht. Wenn ich mir Hilfe bei einer gerade erst beginnenden Krankheit oder Störung des Immunsystems wünsche, gehe ich allerdings eher zum Heilpraktiker, weil Schulmediziner solche kleinen Unpässlichkeiten oft eher bagatellisieren und nicht behandeln oder aber mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ich möchte von einem Arzt in erster Linie, dass er mich dabei unterstützt, gar nicht erst richtig krank zu werden und finde für diesen Wunsch bei den Schulmedizinern bislang wenig Verständnis- auch das kann ich verstehen, wenn ich mir anschaue, wieviele wirklich kranke Leute in den Wartezimmern sitzen.
Da meine Versicherung Heilpraktikerleistungen nur in Ausnahmefällen bezahlt, gehe ich dann meist zu niemandem und versuche, selbst klarzukommen.

Ich wünsche mir sehr, dass Schulmediziner und Heilpraktiker in Deutschland einander mehr zutrauen und mehr zusammenarbeiten, sich gegenseitig Patienten schicken etc. Von Heilpraktikern wird dies selbstverständlich erwartet, dass sie einen Schulmediziner heranlassen, wenn sie ihre Grenzen erkennen; Schulmediziner empfehlen dagegen Heilpraktiker noch selten...
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 8:24 am

Sehe ich ähnlich - wenn ich zu doof zum laufen bin und mir ein Bein breche (ja, so bin ich...) dann kann der Schulmediziener das doch ohne Probleme zusammenflicken, da sehe ich (im Normalfall) keine psychologischen, energetischen oder sonstigen Ursachen, auf die man näher eingehen müsste...
Und bei Krankheiten bin ich auch eher der Meinung, dass Schulmedizin und Heilpraktiker bitte Mal ihren Krieg beenden und zusammen arbeiten sollten - da kuriere ich nach dem Prinzip "Doppelt hält besser"...

Lg Rose
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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 9:49 am

Zitat :
Da würd ich aber bisschen vorsichtig sein, denn mit dieser Einstellung sagst du ja quasi zu Leuten, die Krebs kriegen oder einen Unfall hatten, "selbst schuld, hättste halt (dich anders verhalten, eine andere Einstellung gehabt...)".

Nein,so meinte ich das nicht.natrix hat ganz gut ausgedrückt,wie ich das meine:

Zitat :
Was die Eigenverantwortung für Krebs, Tumore & Co betrifft, geht es meines Erachtens keinesfalls um irgendwelche Schuldzuweisungen, nur um sinnvolle -vielleicht hilfreiche- Ursachenforschung

Genau.Danach forschen und den Grund für die eigene Krankheit akzeptieren,unzwar ohne Wertung vorzunehmen oder irgendwem die Schuld zuzuschieben.

Sei doch bitte nicht so hart mit mir.Du weißt doch,wie ich es meine.Du musst nicht gleich so nach mir beißen.



Zuletzt von Silas am So Okt 31, 2010 8:49 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 10:53 am

Hug

Mir ging es nur darum, dass es zwar für den Betreffenden wichtig sein kann, einen Sinn in seiner schweren Krankheit oder seinem Unfall zu sehen. Aber dass es schwierig ist, das von außen zu beurteilen.

Was anderes ist natürlich, wenn jemand raucht wie ein Schlot, seinen Körper mit Übergewicht quält etc. und dann krank wird. Auch das hat eine seelische Ursache, klar, und wenn da nicht seelisch was passiert, dann kann man den Körper gut reparieren, aber hinterher geht es munter weiter.

Wir sehen gerne auch den Sinn in sinnlosen Dingen, das ist nur menschlich. Auf diese Weise erhalten wir uns unseren Willen und unsere Würde. Wer sieht sich schon gerne als Beute von Zufall und Willkür? Aber manchmal sind Unfälle und Krankheiten einfach nur sinnlos und willkürlich. Und dass der Körper schließlich, früher oder später, zerfällt, müssen wir auch hinnehmen.

Was nicht bedeutet, dass die Seele nicht einen außerordentlichen Einfluss auf körperliche Bedingungen haben kann, ich wäre die letzte, die das bestreiten würde.

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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 11:06 am

Zitat :
Aber manchmal sind Unfälle und Krankheiten einfach nur sinnlos und willkürlich.

Das glaube ich für meinen Teil nicht.Gut,es kommt auf die Krankheit an und äußere Einflüsse wie Schadstoffe in der Luft oder anderes sind Dinge die krank machen können ohne dass man etwas dafür kann.

Aber Krankheiten werden bestimmten "Denkmustern" zugeteilt die oft zutreffen.Denn jeder hat ja mit anderen Beschwerden zu kämpfen.Der eine bekommt Halsweh wenn er was "runtergeschluckt" hat was er hätte sagen sollen,der nächste dagegen sofort eine handfeste Blasenentzündung weil er "sauer" ist.

Weil jeder Mensch verschieden ist.Sicher könnte man das alles verhindern.Aber jeder denkt,fühlt und handelt weil er so ist wie er ist.Wir sind ja fühlende Wesen und keine Roboter.Und Krankheiten sind auch ein Lernprozess.

Nur meine paar Cents dazu,bitte nicht gleich wieder mit Tomaten nach mir werfen ;)
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natrix



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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 3:06 pm

Fein: da sind wir mitten in einer philosophischen Diskussion. Nennen wir ein Geschehnis nun lieber "Zufall" oder "Geschehnis noch unbekannter Ursache" ? Ich glaube, das ist -philosophisch gesehen- Geschmacksache- je nachdem, welcher grundsätzlichen Richtung man da anhängt.

Ich finde auch nicht für alles in meinem Leben eine Ursache, aber es macht mir Spaß, mir vorzustellen, dass es diese wahrscheinlich gibt. "Zufall" ist für mich nur eine Art Synonym für "noch unbekannte Ursache". Das kann man sicher auch ganz anders sehen. Aber wirklich gravierend finde ich den Unterschied nicht. So macht es für mich zwar nicht intellektuell, aber doch emotional keinen sooo großen Unterschied, ob die Welt nun aus einer Verkettung von schier unglaublichen Zufällen oder aus einer logisch nicht erklärbaren Schöpfung entstanden ist- in beiden Fällen finde ich es einfach wunderbar und absolut erstaunlich und Grund genug, dieses Leben für kostbar zu halten und zu schützen.

Bei Krankheiten und Unfällen gibt es sicher solche, wo die Ursachen klar in der Persönlichkeit des Betroffenen liegen und andere, wo das nicht so / klar ist. Darüber kann man nun endlos streiten, wenn man will. Ich sehe das wiederum pragmatisch. Mir gefällt die Variante, selbst dafür verantwortlich zu sein, weil diese Verantwortung für die Entstehung der Krankheit auch die Möglichkeit ihrer Heilung in sich birgt. Wenn ich mir vorstellen kann, dass meine Gefühle, Gedanken und Handlungen...mich krank machen, kann ich mir genauso leicht vorstellen, dass eine Änderung meiner Gefühle, Gedanken und Handlungen mich gesund machen wird. Damit habe ich eine sehr optimistische Einstellung zu meinen Selbstheilungsmöglichkeiten- und das ist schon mal mindestens die halbe Miete. Das heißt ja nicht, dass ich keine zusätzliche Hilfe von außen annehmen darf.

Und wenn ich nun gar keine Ursache für eine Krankheit in mir selbst finden kann, zäume ich, solange das so ist, das Pferd schon mal von hinten auf- wie bei allen anderen unangenehmen, scheinbar einfach "gegebenen" Situationen, wo das Grübeln nicht zu lohnen scheint. Wozu kanns gut sein? Wie kann ich das Beste aus dieser Situation machen, sie zum Positiven wandeln (indem ich z. B. möglichst schnell gesund werde, mich im Gesundwerden übe) oder ihr zumindest etwas Positives abgewinnen (ich kann jetzt zwar nicht arbeiten, aber vielleicht stattdessen malen, Gedichte oder Briefe schreiben, über die Lösung eines Konfliktes nachdenken, irgend etwas Wesentliches für mein Leben lernen...)...
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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 3:11 pm

Wow,wirklich treffende Worte! Da bleibt von meiner Seite nichts mehr hinzuzufügen Nick
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Igelchen

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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 9:33 pm

natrix schrieb:
"Zufall" ist für mich nur eine Art Synonym für "noch unbekannte Ursache".
und
natrix schrieb:
Bei Krankheiten und Unfällen gibt es sicher solche, wo die Ursachen klar in der Persönlichkeit des Betroffenen liegen und andere, wo das nicht so / klar ist.



Nur damit ich dir hier nichts unterstelle, weil ich etwas falsch verstehe:
Du setzt hier aber nicht: "Es gibt immer eine Ursache", mit: "Die Ursache liegt immer in der Seele des Betroffenen" gleich, oder?
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natrix



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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   So Sep 05, 2010 9:53 pm


Du setzt hier aber nicht: "Es gibt immer eine Ursache", mit: "Die Ursache liegt immer in der Seele des Betroffenen" gleich, oder?


Nein. Zumal wir ja auch nicht nur aus Seele bestehen. Und mit Worten wie "immer" und "nie" sollte man sowieso vorsichtig umgehen.
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Mo Sep 06, 2010 8:14 am

Dann ist alles klar. :)
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Fr Okt 14, 2011 9:56 pm

Nun, ich denke es gibt auf beiden Seiten gute und schlechte Dinge.....

Wichtig ist,dass man seinem Arzt vertraut - egal ob Homöopath oder Mediziner.

So renne ich z.B. bei einer Erkältung nicht gleich zum Arzt, sondern versuche mir erstmal selbst zu helfen.

Doch bei einigen Erkrankungen wie in meinem Fall Borderline/Depressionen habe ich keine Alternative gefunden zu schulmedizinischen Präparaten... Wer da etwas weiß, darf es mir gerne weitergeben! Das allseits bekannte Johanniskraut jedenfalls ist von der Wirkung zu gering, zudem macht es die Haut lichtempfindlich.

Was ich schade finde, ist, dass die Krankenkassen die alternativen Heilmethoden so wenig unterstützen...So kann ich sie mir z.B. nicht leisten...
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Silas
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Fr Okt 14, 2011 10:06 pm

Aber eine Psychotherapie wird doch von der Krankenkasse bezahlt.Hast du das schon gemacht? Denn das halte ich bei psychischen Krankheiten für unerlässlich.Genau so wie herauszufinden,welche Ursache hinter der Krankheit stecken könnte.

Dass Johanniskraut nicht jedem hilft,glaube ich wohl.Im Endeffekt muss das Mittel halt "passen".Was ich mal genommen habe waren Zincum Hevert Tabletten.Das ist auch leider gerade das Einzige,das mir einfällt.Mit Depressionen habe ich ein wenig Erfahrung,mit Borderline dafür weniger.
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Fr Okt 14, 2011 10:27 pm

Tja....Psychotherapie...ich renne seit 2 Jahren von einer Klinik in die nächste, bin immer noch instabil....Die letzte Therapie hat mir mehr geschadet als genutzt....

einen ambulanten Therapeuten habe ich noch keinen, es gibt Wartezeiten bis zu einem Jahr....Und die Methode, die bei mir vielleicht am Meisten hilft (Hypnose) wird nicht von der Kasse bezahlt.......
Bevor ich nicht stabil bin, kann ich keine Ausbildung anfangen....Keine Ahnung, wie das jemals wieder werden soll.....

Danke für den Tipp.... Ist das auch für starke Depressionen geeigent?

Hmmm...dann gebe ich mal eine kurze Info über Borderline:
* starke Stimmungsschwankungen (ich hasse sie -.-)
*schwarz-weiß Denken, Entweder - Oder
* ich nehme Gefühle viel intensiver und stärker wahr als normale Menschen...wenn ich jemanden liebe, dann liebe ich ihn mehr als er sich vorstellen kann und ich würde für ihn sterben. Doch genauso verhält es sich mit allen Gefühlen...Ärger, Wut, Freude, Trauer, Enttäuschung.
* es ist wie ein Kind gefangen im Körper eines Erwachsenen.....meine Seele ist extrem leicht verletzbar, woraufhin sich das Kind verängstigt und weinend in eine Ecke zurückzieht.
* um meine seelischen Wunden und die extremen Gefühle ertragen zu können, hilft mir nur ein anderes Extrem - körperlicher Schmerz in Form von Schneiden.
so, das wars mal in aller Kürze.......

Falls jemand einen Tipp hat, was dagegen helfen kann - immer her damit!!!
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Sa Okt 15, 2011 7:12 am

Ich hoffe, Serafina, du bist dir dessen bewusst, dass dies ein öffentlich einsehbares Forum ist. Ich würde, wenn ich in der Lage wäre, mit der Offenlegung meiner Diagnosen und Symptome vorsichtig sein, die Anonymität ist im Netz nicht immer und unbedingt gewahrt. Ansonsten kann ich Silas nur beipflichten, an sich selbst herumzudoktern ist in dem Fall nicht genug, und ich glaube nicht, dass sich in diesem Forum Fachleute befinden - und selbst wenn, dürften und könnten sie dir bei einer so ernsten Erkrankung keine Ratschläge geben, ohne dich gesehen zu haben. Was nicht heißt, dass du nicht unterstützend selbst etwas für dich tun sollst, es ist sogar extrem wichtig, für sich selbst zu sorgen.

Medizinische Ratschläge gehen aber nicht. Viel zu riskant, wie du sicherlich verstehen wirst.

Schau, dass du einen vernünftigen Therapeuten/Therapeutin bekommst. Meiner Erfahrung (die sich auf körperliche Krankheiten und Verletzungen bezieht) nach nützt es nichts, tapfer zu sein. Du musst klar äußern, dass du JETZT und SOFORT ein Problem hast und GLEICH Hilfe brauchst. Sonst hängst du ewig in der Warteschleife.
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Sa Okt 15, 2011 8:47 am

Da kann ich Laurin nur zustimmen.Ich weiß,in welcher Situation du steckst - meine Krankheitsgeschichte zieht sich bereits über sechs Jahre - aber wenn es schon so schlimm ist,hilft auch kein Zincum Hevert mehr,und vermutlich auch kein anderes homöopathisches Mittel.
Zumindest keines,das ich kenne.Da müsstest du schon bei einem Homöopathen in Behandlung gehen (davon abgesehen kann ich schlecht aus der Ferne an dir herumdoktern und wie Laurin sagte,sollte das niemand tun).

Solange wie du noch keinen Therapeuten gefunden hast,könntest du schonmal versuchen dich damit auseinanderzusetzen,woher die Krankheit kommt.Ich hatte in den letzten Jahren viel Zeit,mir über einiges klar zu werden was meine Krankheiten betrifft und nach den Ursachen zu forschen hat mich wirklich weitergebracht.

Was du tun könntest um schneller an einen Termin beim Psychologen zu kommen wäre,ein Ritual oder einen Zauber zu machen.Oder deine geistigen Helfer/Schutzengel etc. um Unterstützung zu bitten.Nur mit Magie an der Krankheit herumdoktern,das solltest du nicht tun.

Was mich persönlich stutzig macht,ist deine Krankheit in Verbindung mit diesem Vampyre-Donoren-Ding.Ich halte mich nicht in dieser "Szene" auf,aber es mutet doch schon sehr bedenklich an für jemanden der psychisch krank ist.Gerade mit Borderline (was keine Beleidigung sein soll).Nur solltest du sehr vorsichtig damit sein.
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BeitragThema: Re: Alternativmedizin oder Schulmedizin?   Sa Okt 15, 2011 5:19 pm

Hi,

nun....was die "Öffentlichkeit" betrifft, sehe ich keinen Grund, meine Krankheit geheim zu halten...Ich habe ja kein Verbrechen begangen oder so etwas....^^

Natürlich geht es nicht um simples "Herumdoktern"...Sondern darum, einen Ersatz für die Psychopharmaka zu finden...Ich dachte, ihr wüsstet da vielleicht etwas...

Was Vampyrismus betrifft, so hat dies keinen Zusammenhang mit meiner Erkrankung....Mehr gehört hier jedoch nicht ins Forum, da dies nur szeneintern besprochen werden darf.

LG
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