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 Flucht durch Labyrinthe

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Cassandra

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BeitragThema: Flucht durch Labyrinthe    Di Aug 28, 2012 9:03 pm

Ich würde hier auch gerne etwas loswerden. Seit geraumer Zeit - und ich spreche hier nicht von ein paar Wochen, sondern ein paar Jahren - träume ich in regelmäßigen Abständen, dass ich wahlweise durch riesige Gebäude oder einsame Gegenden irre. Meißtens sind es jedoch Gebäude. Und diese sind stets labyrinthartig angelegt, mit immer neuen Türen, wo eigentlich keine sein sollten, Geheimgängen usw.
Und ich werde immer verfolgt; manchmal ist es eine Person die ich kenne (idR. ein Elternteil. Und was DAS zu bedeuten hat, kann ich mir auch ohne fremde Hilfe denken ...), aber idR. sind es Fremde. Und fast immer wollen sie mir etwas antun.
Trotzdem sind diese Träume nicht immer beängstigend. Hin und wieder finde ich sie sogar spannend und gelegentlich arten sie in richtige Filme aus. Aber dann sind da auch welche dabei, die so schlimm sind, dass ich ruckartig aufwache und den Rest der Nacht das Licht angeschaltet lasse (und das in meinem Alter Candle ...).
Ich habe es schon mit einer Art Tagebuch versucht um heraus zu finden, ob die Träume mit realen Begebenheiten aus dem Alltag zusammen hängen. Meinetwegen das ich gerade extrem Stress habe und diesen über die Träume abbaue, oder so. Aber das haut nicht hin. Diese Träume kommen auch dann, wenn ich eigentlich ganz entspannt und zufrieden bin.
Von daher könnte ich mir vorstellen, dass es hier um etwas Grundsätzliches geht. Aber ich habe nicht den leisesten Schimmer, was das sein könnte. Vielleicht hat hier jemand eine Idee, denn ich denke langsam, dass ich solche Träume - vorallem, wenn sie über einen soo langen Zeitraum hinweg immer wieder kehren - nicht ignorieren sollte.
Schon mal Danke im Voraus.
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Di Aug 28, 2012 9:43 pm

Hast du denn das Gefühl, dich verirrt zu haben und den richtigen Weg nicht finden zu können, wobei dich trotzdem irgendetwas vorantreibt? Spontan hab ich den Einfall, dass du dich vielleicht auf deinem Lebensweg von anderen Leuten beeinflussen, treibt dich Angst vor irgendetwas voran (vielleicht auch Angst, die von einem Elternteil, ohne böse Absicht, "geschürt" wurde, zum Beispiel durch Bemerkungen oder Sorgen um deine Lebensplanung oder ähnliches).

Wiegesagt, das ist nur so ein Einfall. Ich kenn dich ja nicht und daher ist es natürlich schwierig.
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Cassandra

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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Di Aug 28, 2012 10:16 pm

In meinen Träumen bin ich eigentlich immer auf der Flucht - insofern suche ich hier nicht eine bestimmte Sache, sondern versuche, meinen Verfolgern zu entrinnen. D.h. ich möchte einen größtmöglichen Abstand zwischen mich und die anderen bringen.
Ob ich das jetzt auf mein reales Leben übertragen kann ... eine gute Frage. Zur Zeit bin ich tatsächlich etwas orientierungslos, insofern würde es passen. Aber diese Träume haben zu einer Zeit angefangen, wo ich noch dachte, alles im Griff zu haben. Und direkten Einfluss hat - soweit ich das beurteilen kann - im Augenblick niemand auf mich.
Naja, und das Kapitel "Eltern" ist so eine Sache für sich; wirklichen Kontakt in dem Sinne habe ich auch nicht mehr mit ihnen. Von daher glaube ich mal, dass sie da keine Rolle spielen.

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Silas
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 8:24 am

Vielleicht verfolgen dich auch gerade deshalb manchmal Elternteile.Gerade weil du kaum noch Kontakt zu ihnen hast.Denn das wird ja seine Gründe haben,die vermutlich nicht gerade schön sind .Da gibt es vielleicht Ungeklärtes,vor dem du wegläufst.Deine Träume zeigen,dass du einen Hang dazu hast,denn egal wer oder was im Traum auftaucht - du läufst weg.Selbst als du dachtest,dass du alles im Griff hast, wusstest du unterbewußt,dass das nicht die Wahrheit ist.Die fremden Personen könnten also für das stehen,vor dem du wegläufst,und das dir noch nicht bewußt ist.
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 5:40 pm

Hört sich plausibel an - aber kann etwas Träume über einen so langen Zeitraum hinweg beeinflussen? Soweit ich es einschätzen kann, träume ich seit fast acht Jahren mindestens einmal im Monat davon.
Da es sich aber (zumindest meißtens) nicht um Alpträume in dem Sinne handelt, komme ich im Grunde ganz gut klar damit. Aber wenn Ihr recht habt, dann besteht da evtl. Handlungsbedarf ... obwohl ich nicht den blassesten Schimmer habe, was da los sein könnte.
Und was meine Eltern angeht ... das ist ein - zumindest für den Augenblick - auf Eis liegendes Kapitel. Ich weiß schon ... Verdrängung und so ... Aber ich bin wirklich der Meinung, das die nichts mit meinen Träumen zu tun haben.
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Silas
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 5:48 pm

Dein Unterbewußtsein konfrontiert dich so lange damit,bis du dich damit auseinandersetzt.Und wenn das seit acht Jahren schon so geht,muss es ja schon etwas sehr Wichtiges sein.Versuche doch einmal zu überlegen,ob du vor acht Jahren irgendein einschneidendes Erlebnis hattest.Vielleicht kannst du es so herausfinden.Und auch wenn du denkst,deine Eltern hätten damit nichts zu tun - familiäre Angelegenheiten lassen einen nie unbeeinflusst.Auch wenn man das vielleicht meint *duck und weg*
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 6:09 pm

Kein Grund zu flüchten :) - wenn ich bei irgendetwas überempfindlich wäre, würde ich es nicht hier rein stellen (und mich dann am besten noch beschweren). Und Du hast schon recht - vermutlich steht da wirklich etwas an. Aber vor acht Jahren lief alles prima - ich wußte noch, was ich wollte bzw. wohin ich wollte und es sah auch so aus, als würde alles hinhauen.
Naja, ich habe mir gerade überlegt, alte Tagebücher heraus zu kramen und ein bischen darin zu blättern. Vielleicht stoße ich ja auf etwas. Und nochmal zu meinen Eltern - und weil öffentliches Forum und so, überlege ich gerade, wie ich es formulieren soll: ehrlich gesagt, habe ICH da keinen Einfluss. Das Problem liegt nicht direkt bei mir und von daher wäre es eher ihr Job, sich mit irgendetwas auseinander zu setzen. Aber das beschert denen vermutlich keine wie auch immer gearteten Träume ...

Ach und noch etwas - in einem anderen Forum hat mir mal jemand geraten, ich solle versuchen, meine Träume bewusst zu steuern. Wenn mir das gelänge, könnte ich vielleicht mit meinen Verfolgern ins Gespräch kommen, anstatt vor ihnen davon zu laufen und würde so evtl. zu neuen Erkenntnissen gelangen.
Ist das umsetzbar und falls ja, wie?
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Silas
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 6:32 pm

Zitat :
und so, überlege ich gerade, wie ich es formulieren soll: ehrlich gesagt, habe ICH da keinen Einfluss. Das Problem liegt nicht direkt bei mir und von daher wäre es eher ihr Job, sich mit irgendetwas auseinander zu setzen.

Es geht nicht darum,wer Schuld ist,und ob das damals von dir oder deinen Eltern ausging.Fakt ist,dass es dich unterbewußt verfolgt.Aus welchem Grund auch immer.Und wenn es nur der innerliche Vorwurf gegen deine Eltern ist und das Festahalten daran.Ich weiß nicht,ob das zutrifft,ich kenne dich ja nicht richtig.

Zitat :
Ach und noch etwas - in einem anderen Forum hat mir mal jemand geraten, ich solle versuchen, meine Träume bewusst zu steuern. Wenn mir das gelänge, könnte ich vielleicht mit meinen Verfolgern ins Gespräch kommen, anstatt vor ihnen davon zu laufen und würde so evtl. zu neuen Erkenntnissen gelangen.
Ist das umsetzbar und falls ja, wie?

Damit habe ich persönlich keine Erfahrung,tut mir leid.Aber sicher weiß jemand anderes hier mehr dazu :)
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 6:46 pm

Zitat :
und so, überlege ich gerade, wie ich es formulieren soll: ehrlich gesagt, habe ICH da keinen Einfluss. Das Problem liegt nicht direkt bei mir und von daher wäre es eher ihr Job, sich mit irgendetwas auseinander zu setzen.

Masahiro schrieb:
Es geht nicht darum,wer Schuld ist,und ob das damals von dir oder deinen Eltern ausging.Fakt ist,dass es dich unterbewußt verfolgt.Aus welchem Grund auch immer.Und wenn es nur der innerliche Vorwurf gegen deine Eltern ist und das Festahalten daran.Ich weiß nicht,ob das zutrifft,ich kenne dich ja nicht richtig.

Hm, wie soll ich das jetzt sagen. Also es gibt wirklich nichts, was ICH da tun könnte - ich bin nun einmal wie ich bin, daran lässt sich halt mal nichts ändern. Höchstens könnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass zumindest ein Elternteil einer ... sagen wir mal ... Generation angehört, die nicht so offen für vieles ist, wie es möglicherweise jüngere sein mögen. Aber das ist jetzt alles so schwammig ...

Und was das bewusste Träumen angeht: also wenn sich hier jemand damit auskennt oder schon mal erfolgreich darin war, dann möge er mir doch ein paar Tips geben. Schon mal danke im Vorraus Zwinker .
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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 6:58 pm

Ich habe doch auch gar nicht gesagt,dass du irgendetwas tun sollst.Es ist egal,was damals war,wer Schuld hatte oder nicht.Aber Ereignisse passieren nun mal,und es beeinflusst einen doch trotzdem.Wenn ich mich beispielsweise mit jemandem streite,träum ich vielleicht auch davon.Und wenn jemand etwas Böses gesagt hat,hat mir das wehgetan.Das ist Fakt.Verstehst du?

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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 8:47 pm

Liebe Cassandra,

Zitat :
Aber diese Träume haben zu einer Zeit angefangen, wo ich noch dachte, alles im Griff zu haben.

...wer sein Leben im "Griff" hat - ist tot. Leben ist Fluss und Wandlung, mal schneller, mal langsamer... Pfeif

Was das bewußte Träumen betrifft, das hatten wir glaube ich, schon oft in Threads, einfach mal die Suchfunktion benutzen, oder bei Tante Google "Luzides Träumen lernen" eingeben - da findest Du Anleitungen.

OFF TOPIC: ich dachte ja früher, daß alle Menschen sich in ihren Träumen bewußt sind, daß sie träumen... Grübel

Falls Du weiterführende Fragen hast - her damit.

Licht und so... Zwinker Mrs.Spirit

_________________
I am the change I want to see in the world.
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Cassandra

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BeitragThema: Re: Flucht durch Labyrinthe    Mi Aug 29, 2012 9:09 pm

Mrs.Spirit schrieb:

...wer sein Leben im "Griff" hat - ist tot. Leben ist Fluss und Wandlung, mal schneller, mal langsamer... Pfeif

Naja, lass es mich dann eben so sagen: ich hatte einen (ungefähren) Plan, was ich als nächstes machen wollte. Also ein Ziel, wenn Du so willst.
Und den besagten Thread hab´ ich gerade gefunden und lese mich mal ein. Mal sehen, was ich finde.

Mrs.Spirit schrieb:
Falls Du weiterführende Fragen hast - her damit.

Darauf komme ich gerne zurück!
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